Der Tropensturm Washi fegte in der Nacht des 16. Dezembers 2011 über den Süden der Philippinen und brachte Tod und Zerstörung mit sich. Die Sturzfluten töteten hunderte Menschen, zerstörten Dörfer und vertrieben Familien aus ihrem Zuhause.
UNICEF Nothilfe für die betroffenen Regionen läuft
Nach neuesten Schätzungen sind rund 310.000 Kinder von der Katastrophe betroffen. UNICEF startete sofort seine Nothilfe für diese Kinder.
Mittlerweile trafen Hilfslieferungen mit Zusatznahrung, Trinkwasser und Sanitäranlagen sowie medizinische Ausrüstung und Materialien für die psychosoziale Betreuung von Kindern in den betroffenen Regionen ein. Weitere Hilfslieferungen sind unterwegs.
UNICEF liefert Schulzelte und Schulmaterialien, da in den nächsten Tagen der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden soll, um den Kindern inmitten von Chaos und Zerstörung ein Stück Alltag geben zu können.
Weihnachten im Evakuierungszentrum
Kindern, wie der 15-jährigen Aileen, der 10-jährigen Eliza und der 11-jährigen Vicristian. Sie trafen sich in einem der Evakuierungszentren und wurden Freunde. Vicristian überlebte, weil sie auf einen Mangobaum kletterte, von wo sie nach fast sieben Stunden gerettet wurde. Als Aileen nach dem Sturm nach Hause kam, entdeckte sie, dass ihr Haus nicht mehr stand. Alle drei Freundinnen haben Geschwister im Sturm verloren oder als vermisst geltende Geschwister.
Vicristians und Elizas Weihnachtswunsch war der nach einem neuen Zuhause. Für Aileen sind es schon die wunderbarsten Weihnachtsgeschenke, dass sie am Leben ist und noch beide Eltern hat.
Noch ist viel Hilfe für die betroffenen Regionen notwendig, doch Dank der Unterstützung und Hilfe unserer Spender können Kinder wie Aileen, Eliza und Vicristian mit Zuversicht und Hoffnung ins neue Jahr blicken.










