
Brutale Konflikte bedroht Sicherheit und Existenz der Zivilbevölkerung im Sudan. Vor allem Mädchen und Frauen sind sexueller Gewalt und Übergriffen ausgesetzt. Insgesamt sind 4,7 Millionen Menschen durch den Konflikt in der sudanesischen Krisenregion Darfur betroffen, etwa 2,7 Millionen wurden vertrieben. Die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. Im Südsudan wurden durch lokale Konflikte und anhaltende Angriffe der Lords Resistance Army (Uganda) über 235.000 Menschen vertrieben. Auch im Osten des Landes wurden Hilfsprogramme durch Konflikte behindert. Dürre und Überschwemmungen tragen zu Nahrungsmittelknappheit, Mangelernährung und Krankheitsausbrüchen bei.
UNICEF ist nach wie vor im gesamten Sudan und in Darfur tätig. Nach der Ausweisung von Partnerorganisationen arbeiten UNICEF-Mitarbeiter mit Hochdruck an der Sicherung der lebenswichtigen Versorgung von Kindern und ihren Müttern in Darfur.
UNICEF und seine Partner konnten 2009 im Nordsudan im Zuge von „Kindergesundheitswochen“ 6,4 Millionen Kleinkinder gegen Polio impfen, sowie Vitamin A und Moskitonetzen versorgt. Über 120 Gesundheitsstationen wurden mit Hebammenausstattung ausgerüstet.
Über 6.500 Kinder mit schwerer, akuter Mangelernährung
wurden behandelt, zusätzlich 8.000 Kinder im Südsudan. Im Nordsudan sichern UNICEF und seine Partner die Trinkwasserversorgung von 1,1 Millionen Vertriebenen, zusätzlich wurden über 75.000 Menschen (darunter 60.000 Flüchtlinge aus der Republik Kongo) mit Trinkwasser und Sanitäranlagen versorgt.
128.124 vertriebene Kinder wurden 2009 psychosozial betreut, für über 1.000 Waisenkinder wurden Pflegefamilien gefunden. 634 Kinder, die von bewaffneten Gruppen freigelassen wurden, erhielten Zugang zu Ausbildung und psychologische Betreuung, 60 entführte Kinder konnten wieder zu ihren Eltern zurückgebracht werden.
In Darfur können durch den Aufbau von Schulen 41.400 Kinder wieder zum Unterricht gehen, 366.000 Kinder erhielten Schulmaterial. Im Südsudan wurden 1,6 Millionen Schulkinder mit Material ausgestattet sowie 17.000 LehrerInnen.
UNICEF und seine Partner konnten im Jahr 2009 im Nordsudan 348.300 Familien mit Hilfsgütern wie Decken, Schlafmatten, Plastikplanen und Kochgeschirr versorgen, sowie zusätzlich 42.000 Vertriebene im Südsudan.
Diese Arbeit muß auch 2010 weitergehen: Ernährungszentren, Gesundheitsstationen, Notschulen, Kinderzonen; Impfkampagnen und Schutz vor Malaria sind für die Kinder lebensnotwendig – mit der Hilfe der UNICEF-Spenderfamilie kann UNICEF im Sudan Kinderleben retten!
Helfen Sie mit beim Kampf um das Überleben der Kinder!
Im UNICEF SHOP FOR LIFE können Sie konkrete Hilfsgüter auswählen und den Betrag spenden. Das UNICEF-Warenlager erhält die Meldung und Ihr Geschenk geht auf den Weg - zum Beispiel:
- Schwer unterernährte Kinder erhalten mit dem Löffel oder über einen Nasenschlauch kalorienreiche Spezialmilch - in kleinen Portionen, rund um die Uhr. Jede Packung Milchpulver reicht aus, um rund 2,4 Liter der nahrhaften Spezialnahrung zuzubereiten. Mit 18,70 Euro spenden Sie 5 Packungen Spezialmilch.
- UNICEF versorgt mangelernährte Kinder mit nahrhafter Erdnusspaste. Diese vitamin- und mineralstoffhaltige Zusatznahrung stärkt die Abwehrkräfte der Kinder und hilft ihnen, wieder Gewicht zuzunehmen. Mit 58,60 Euro spenden Sie 150 Packungen Erdnusspaste.
- Masern sind hoch ansteckend und verlaufen besonders bei geschwächten Kindern oft tödlich. Impfen schützt vor der Gefahr. Mit 20,50 Euro spenden Sie 100 Stück Masernimpfstoff.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
Österreichisches Komitee für UNICEF; PSK 15 16 500; BLZ 60.000; "UNICEF-Nothilfe"
Konkrete Hilfsgüter aus dem UNICEF SHOP FOR LIFE: zum Beispiel Wasserreinigungstabletten oder Hygienesets.
Danke! UNICEF finanziert seine Programme für Kinder ausschließlich mit freiwilligen Beiträgen.
Website von UNICEF Sudan








