Brutale Konflikte kombiniert mit Überschwemmungen, Cholera und Unterernährung machen das Land zu einer der größten humanitären Krisen der Gegenwart. Gezielte sexuelle Gewalt und Massenvergewaltigungen gehören zur grauenhaften Realität von Mädchen und Frauen, Kinder und Jugendliche werden routinemäßig zwangsrekrutiert. Die fehlende Infrastruktur und die gefährliche Lage sind zusätzliche Barrieren für humanitäre Hilfe. Hunderttausende Familien haben kaum Zugang zu Basisdiensten, die Folgen sind Unterernährung und Kindersterblichkeit.
Durch das „Rapid Response to Movements of Population“ (RRMP)“ Programm versorgten UNICEF und seine Partner im Jahr 2010 134.190 Familien, die Opfer von Naturkatastrophen und Konflikten wurden, mit Hilfsgütern wie Decken, Schlafmatten, Seife, Planen und Kleidung. 675.000 Menschen erhielten Hygienesets und für 47.000 Kinder wurde Schulunterricht organsiert.
Zusätzlich sorgten UNICEF und seine Partner im Jahr 2010 für die medizinische Betreuung von über 220.000 Menschen, 255.000 Kleinkinder wurden gegen Masern geimpft. Über 113.000 unterernährte Kinder wurden behandelt und 700.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt. Für 5
5.000 Kinder wurde provisorischer Unterricht organisiert.
UNICEF und seine Partner unterstützten im Vorjahr die Reintegration von rund 2.000 ehemaligen Kindersoldaten. Über 16.800 Opfer von sexueller Gewalt wurden medizinisch betreut und 8.700 Kinder erhielten psychologische Betreuung. 47.300 Kinder nahmen an Aktivitäten in sogenannten „Kinderzonen“ teil.
Die 12-jährige Ujumbe wurde mit ihrer Familie vor zwei Jahren mit brutaler Gewalt aus ihrem Heimatdorf vertrieben, nun leben sie bei Verwandten. Ujumbe muss täglich bei der Nahrungsbeschaffung helfen, doch sie geht auch wieder zur Schule! „Es ist gut zur Schule zu gehen, denn sie bringen uns viel für unser späteres Leben bei“, erklärt das Mädchen, das so gern das Schuljahr beenden möchte. Doch Ujumbe hat Angst, dass sie wieder fliehen muss.
Im Jahr 2011 wollen UNICEF und seine Partner 462.000 mangelernährte Kinder behandeln. Weiters muss an der Versorgung von 2 Millionen Kindern und Frauen in Konfliktregionen gearbeitet werden. Über 800.000 Menschen werden mit Trinkwasser und Sanitäranlagen versorgt und 150.000 Kinder sollen Zugang zu Schulbildung erhalten. Bis zu 70.000 Kinder und Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, sollen medizinisch und psychologisch betreut werden.
Im UNICEF SHOP FOR LIFE können Sie konkrete Hilfsgüter auswählen und den Betrag spenden. Das UNICEF-Warenlager erhält die Meldung und Ihr Geschenk geht auf den Weg - zum Beispiel:
- Schwer unterernährte Kinder erhalten mit dem Löffel oder über einen Nasenschlauch kalorienreiche Spezialmilch - in kleinen Portionen, rund um die Uhr. Jede Packung Milchpulver reicht aus, um rund 2,4 Liter der nahrhaften Spezialnahrung zuzubereiten. Mit 36,50 Euro spenden Sie 20 Packungen Spezialmilch.
- UNICEF versorgt mangelernährte Kinder mit nahrhafter Erdnusspaste. Diese vitamin- und mineralstoffhaltige Zusatznahrung stärkt die Abwehrkräfte der Kinder und hilft ihnen, wieder Gewicht zuzunehmen. Mit 55,30 Euro spenden Sie 150 Packungen Erdnusspaste.
- Masern sind hoch ansteckend und verlaufen besonders bei geschwächten Kindern oft tödlich. Impfen schützt vor der Gefahr. Mit 21 Euro spenden Sie 100 Stück Masernimpfstoff.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
Österreichisches Komitee für UNICEF; PSK 15 16 500; BLZ 60.000; "UNICEF Nothilfe"
Konkrete Hilfsgüter aus dem UNICEF SHOP FOR LIFE!
Danke! UNICEF finanziert seine Programme für Kinder ausschließlich mit freiwilligen Beiträgen.










