16. Oktober 2009
„Menschenhandel betrifft uns alle! Wenden Sie sich nicht ab!“
Unter diesem Motto fand am 16. Oktober 2009 eine Veranstaltung zum EU-Tag zur Bekämpfung des Menschenhandels statt. Weltweit werden jährlich 1,2 Mio. Kinder Opfer von skrupellosen Menschenhändlern. Alleine in Wien gibt es nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration 7000 Opfer von Menschenhandel.
Die gemeinsame Pressekonferenz des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten, des Bundesministeriums für Inneres, des Bundesministeriums für Justiz und des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend zeigt die Wichtigkeit einer gemeinsamen und koordinierten Vorgehensweise im Kampf gegen Menschenhandel. Einigkeit unter den RepräsentantInnen herrschte auch in Bezug auf die Notwendigkeit einer besseren internationalen Vernetzung. Der österreichische UNICEF Botschafter Thomas Brezina betonte, dass die gehandelten und ausgebeuteten Kinder nicht als Täter behandelt werden dürfen, sondern als Opfer, die spezielle Hilfe und Unterstützung benötigen.
Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gemeinsam gegen Kinderhandel – Stärkung der Kinderrechte und Schutz der Opfer – Errungenschaften, Ziele und Herausforderungen“ bildete den Schwerpunkt der diesjährigen Feierlichkeiten.
Im Zuge der Veranstaltung präsentierte die österreichische Task Force Menschenhandel auch den neuen Aktionsplan für die Periode 2009 – 2011.





