
UNICEF-Nothilfe für die Kinder geht weiter!
In den Trümmern von Haiti arbeiten UNICEF-Mitarbeiter fieberhaft daran, die Kinder mit Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten zu versorgen, sowie sie zurück in die Schule zu bringen und vor Missbrauch und Kinderhändlern zu schützen. Hunderttausende Mädchen und Buben brauchen Hilfe!
Das Erdbeben ist eine doppelte Katastrophe, denn schon davor starben in Haiti so viele Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten wie sonst nirgendwo in der westlichen Hemisphäre. Und über die Hälfte aller Kinder im schulpflichtigen Alter gingen nicht zur Schule. Umso wichtiger ist es jetzt, Haiti nicht nur wiederaufzubauen, sondern bessere Bedingungen für die Kinder und ihre Zukunft zu schaffen.
Ein kleiner Überblick der Not- und Wiederaufbauhilfe von UNICEF
Medizinische Hilfe und Ernährung
UNICEF hilft, im Katastrophengebiet wieder eine medizinische Grundversorgung für Kinder und schwangere Frauen aufzubauen. So stellt UNICEF Notapotheken mit Medikamenten, Schmerzmitteln und Verbandszeug für Krankenhäuser und Feldlazarette zur Verfügung. UNICEF unterstützt auch eine große Impfkampagne. Tausende Kinder wurden bis jetzt gegen Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Masern sowie Röteln geimpft und erhielten Vitamin A.
UNICEF unterstützt die Behandlung akut unterernährter Kinder in insgesamt 161 speziellen Zentren sowie 23 Fütterprogramme für Babys. Zusätzlich werden 20.000 Kinder regelmäßig mit Nahrung versorgt. UNICEF unterstützte die Ernährungsprogramme in Haiti bis jetzt mit rund 7 Millionen US-Dollar und lieferte Hilfsgüter wie Erdnusspaste, Medikamenten und Waagen.
Sauberes Trinkwasser und Hygiene
UNICEF hat im Katastrophengebiet große Wassertanks aufgestellt und verteilt mit Tankwagen täglich überlebenswichtiges, sauberes Trinkwasser an Hunderttausende von Menschen. Latrinen helfen, die hygienischen Verhältnisse zu verbessern - ebenso wie Aufklärungsarbeit und die Verteilung von Seife. UNICEF lieferte bereits über 5.350 Latrineeinheiten, 631 mobile Toiletten und 88.000 Hygienesets. UNICEF hilft auch, die Wasserversorgung langfristig wieder aufzubauen.
Schutz und Betreuung
Gemeinsam mit Partnern registriert UNICEF unbegleitete Kinder, bei denen nicht geklärt ist, wo sich Eltern oder Angehörige befinden. Sie werden betreut und die Suche nach überlebenden Angehörigen organisiert. Eine neue Telefonhotline hilft dabei. Zudem hat UNICEF ein spezielles Betreuungszentrum eingerichtet, das 48 unbegleitete Kinder beherbergt.
UNICEF verteilte rund 1.700 Schutzpakete für Kinder. Die Sets enthalten eine Schlafmatte, eine Decke, ein Tuch, Kleidung, Unterwäsche, Sandalen und Hygieneartikel.
UNICEF hat mit seinen Partnern bereits 80 Kinderzonen für die Betreuung von 55.000 Kindern eingerichtet. Hier werden die Kinder betreut, können spielen und Sport treiben und ihre schrecklichen Erfahrungen verarbeiten. 1.400 spezielle Sets für Kleinkinder wurden dafür verteilt, jedes Set reicht für die Betreuung von etwa 50 Kindern.
3 Millionen Menschen wurden über Radiospots und andere Medien mit Informationen über Kinderschutz erreicht.
Um Kinderhandel zu verhindern arbeitet UNICEF mit Sozialarbeitern und Behörden sowohl in Haiti als auch in der benachbarten Dominikanischen Republik, gemeinsam wurde eine 12-Monats-Strategie erarbeitet.
Schulbildung
UNICEF arbeitet gemeinsam mit allen Partnern an der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in der ersten Aprilwoche. Die Rückkehr zur Schule gibt Kindern nach Katastrophen ein Gefühl von Sicherheit und Normalität. Insgesamt verteilte UNICEF bereits 900 Schulzelte für den Unterricht von über 90.000 Kindern sowie 6.000 Schulen in der Kiste und 2.835 Schulsets. Momentan beschafft UNICEF gerade 720.000 Rucksäcke mit T-Shirts und Schulmaterial. Weitere 1.500 Schulzelte sollen Anfang April in Haiti eintreffen.
866 UNICEF-Spielkoffer ermöglichen den Kindern Sport, Bewegung und Spiele, die ihnen helfen sollen, das Erlebte zu verarbeiten und wieder Kind zu sein.
Bitte helfen Sie!
Online spenden mit Kreditkarte
Online spenden mit einmaligem Bankeinzug
Anforderung Zahlschein
Danke!
UNICEF ist bei seiner weltweiten Arbeit für Kinder ausschließlich auf freiwillige Beiträge angewiesen.





