
In Afghanistan leben Kinder und Mütter noch immer mitten in einem tödlichen Konflikt, 440.000 Menschen sind allein im eigenen Land vertrieben. 2010 trugen auch noch verheerende Überschwemmungen zum Leid der Menschen bei. Hilfsprogramme werden durch Gewalttaten be- und verhindert, auch die Infrastruktur des Landes wurde dadurch weiter geschwächt.
Von 12 Millionen Kindern im Schulalter sind nur 7 Millionen eingeschult, 37 Prozent davon sind Mädchen. In ländlichen Gebieten haben nur 52 Prozent der Einwohner Zugang zu Gesundheitseinrichtungen. Auch für die Kleinsten gehört Afghanistan zu den gefährlichsten Plätzen der Welt: Eines von vier Kindern stirbt vor seinem 5. Geburtstag und 2,9 Millionen leiden an chronischer Unterernährung.
Im Jahr 2010 konnte UNICEF in Zusammenarbeit mit seinen Partnern insgesamt 2 Millionen Menschen mit humanitärer Hilfe versorgen. So wurden etwa für 300 Gemeinden Trinkwassersysteme eingerichtet. UNICEF unterstützte auch 2.200 Schulkomitees und sorgte an 200 Schulen für psychosoziale Betreuung der Kinder.
10.900 Familien, die von den Überschwemmungen betroffen waren, erhielten Familienpakete, weiters wurden 20.000 Sets für Ne
ugeborene verteilt und 15.000 Geburtenkits. Etwa 10.000 schwer unterernährte Kinder wurden in Ernährungszentren behandelt, weitere 214.000 erhielten Mikronährstoffe.
Die 12-jährige Farah träumt von einer Scheidung, von Schulbildung und davon, zu ihren Eltern heimzukehren. Als 9-jährige wurden sie mit einem 14 Jahre älteren Mann verheiratet. Nach zwei Jahren voller Missbrauch und Grausamkeiten rannte sie davon und fand Unterschlupf in einem Frauenhaus. Heute gibt es 14 dieser Frauenhäuser in Afghanistan, die von Organisationen wie UNICEF unterstützt werden – die einzigen sicheren Plätze für Mädchen wie Farah.
Im Jahr 2011 wird UNICEF gemeinsam mit Partnerorganisationen seine Hilfsprogramme auf 2,4 Millionen Menschen ausweiten und weiterhin Hilfsgüter für Notfälle und Katastrophenhilfe einlagern. 23.000 schwer mangelernährte Kinder sowie 216.000 schwangere oder stillende Frauen sollen betreut werden. UNICEF plant auch die Konstruktion von 1.200 Trinkwassersystemen für Gemeinden. Und für 540.000 Kleinkinder soll und muss Zugang zu Gesundheitsdiensten geschaffen werden.
Im UNICEF SHOP FOR LIFE können Sie konkrete Hilfsgüter auswählen und den Betrag spenden. Das UNICEF-Warenlager erhält die Meldung und Ihr Geschenk geht auf den Weg - zum Beispiel:
- Schwer unterernährte Kinder erhalten mit dem Löffel oder über einen Nasenschlauch kalorienreiche Spezialmilch - in kleinen Portionen, rund um die Uhr. Jede Packung Milchpulver reicht aus, um rund 2,4 Liter der nahrhaften Spezialnahrung zuzubereiten. Mit 36,50 Euro spenden Sie 20 Packungen Spezialmilch.
- UNICEF versorgt mangelernährte Kinder mit nahrhafter Erdnusspaste. Diese vitamin- und mineralstoffhaltige Zusatznahrung stärkt die Abwehrkräfte der Kinder und hilft ihnen, wieder Gewicht zuzunehmen. Mit 55,30 Euro spenden Sie 150 Packungen Erdnusspaste.
- Masern sind hoch ansteckend und verlaufen besonders bei geschwächten Kindern oft tödlich. Impfen schützt vor der Gefahr. Mit 21 Euro spenden Sie 100 Stück Masernimpfstoff.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
Österreichisches Komitee für UNICEF; PSK 15 16 500; BLZ 60.000; "UNICEF-Nothilfe"
Konkrete Hilfsgüter aus dem UNICEF SHOP FOR LIFE: zum Beispiel Wasserreinigungstabletten oder Hygienesets.
Danke! UNICEF finanziert seine Programme für Kinder ausschließlich mit freiwilligen Beiträgen.









