Logo-link
  • Home
  • Spenden
  • Menschen für UNICEF
  • Unsere Arbeit
  • Shops
  • Mediacenter
  • Über uns
Suchen

Sie befinden sich hier:

  • Die Geschichte von UNICEF
  • 70er Jahre
  • Die Geschichte von UNICEF
    • 1 Euro
    • 40er und 50er Jahre
    • 60er Jahre
    • 70er Jahre
    • 80er Jahre
    • 90er Jahre
    • Die 2000er
  • UNICEF Österreich
  • UNICEF International
  • Inside UNICEF
  • Kontakt
  • Sitemap
  • Impressum/Datenschutz

Copyright UNICEF

70er Jahre: „ORS“ - kleine Kristalle, große Wirkung

Durchfall, verursacht durch verseuchtes Wasser und mangelnde Hygiene, ist eine der größten Gefahren für Kinder weltweit und tötet mehr Jungen und Mädchen als viele andere Krankheiten. In den 70er Jahren sterben jährlich fünf Millionen Kinder, weil ihre Körper durch den Flüssigkeitsverlust austrocknen. Immer wieder brechen Cholera- und andere Durchfallepidemien aus. UNICEF sucht nach einem einfachen und kostengünstigen Mittel, um die Kinder zu retten.

Eine Hand voll Kristalle sind die Antwort:

Asiatische Forscher arbeiten fieberhaft an einer Mischung aus Salzen und Glukose, die dem erkrankten Körper ermöglicht, rasch wieder Flüssigkeit aufzunehmen. Eine tägliche Dosis, aufgelöst in sauberem Wasser, soll Kinder vor dem gefährlichen Austrocknen bewahren. Ein umfangreicher Test in Bangladesch 1971 belegt die Wirkung des Mittels: 3.700 an Cholera Erkrankte erhalten die so genannten Oralen Rehydratationssalze (ORS) – fast alle überleben.

ORS wird eine weltweite Erfolgsgeschichte. Die 28 Gramm schweren Tütchen sind preiswert genug, um sie in großem Stil einzusetzen; 1975 werden sie bereits in 60 Ländern produziert. Die renommierte britische Zeitschrift „The Lancet“ bezeichnet die Zucker-Salz-Lösung als „vielleicht größte medizinische Errungenschaft des 20. Jahrhunderts.“ Doch noch heute sterben jedes Jahr 1,6 Millionen Kinder an den Folgen von Durchfall. UNICEF stellt deshalb weiter jährlich rund 40 Millionen Päckchen mit den lebensrettenden Kristallen bereit.

 

Weiter

Zurück

Seite weiterempfehlen  Drucken  •  © Copyright 2012 UNICEF Österreich