Nothilfe

Wir helfen Kindern in Katastrophen schnell und wirksam. Und das schon seit fast 70 Jahren!

Erdbeben, Überschwemmungen, Dürren oder Kriege verschlimmern die Situation von Kindern auf der ganzen Welt. Von einem Moment auf den anderen verlieren Kinder und ihre Familien ihr gesamtes Hab und Gut.

Wir helfen!

Ein Mädchen, durch eine Flut verletzt und vertrieben
Ein Mädchen, durch eine Flut verletzt und vertrieben

1,4 Milliarden Menschen leben in Ländern, die von Krisen betroffen sind. 40 Prozent davon sind Kinder unter 15 Jahren. Sie sind zuhause, in der Schule und auf der Straße die direkten Opfer von Gewalt. 

In Notsituationen sind Kinder einer Reihe von Gefahren, Krankheiten, Mangel- und Unterernährung, geschlechtsspezifischer Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt. Mehr als 230 Millionen Kinder sind von direkter oder indirekter Gefahr betroffen, und weitere Millionen sind naturbedingten Risiken und Epidemien ausgesetzt. 

Wir helfen überall dort, wo Kinder unter Kriegen leiden oder auf der Flucht sind, wo Erdbeben, Überschwemmungen oder andere Naturkatastrophen das Leben von Kindern gefährden. Besonders setzten wir uns für die Kinder in „stillen Katastrophen“ ein, die nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen.

Nothilfe gehört seit der Gründung zu unseren Hauptaufgaben. Mit einem der weltweit größten Versorgungsnetzwerke sind wir im Katastrophenfall immer als einer der Ersten zur Stelle und leisten Nothilfe - bereits in jenen ersten Stunden, die den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

Wir helfen Kindern in humanitären Krisen, versorgen sie mit lebensnotwendigen Hilfsgütern, schützen sie vor Missbrauch und Ausbeutung und setzen uns für die Wahrung ihrer Rechte ein – egal unter welchen Umständen, egal wie schwierig.

Vor allem die ersten sechs bis acht Wochen nach einem Katastrophenfall sind entscheidend. Jede Minute zählt um lebensrettende Maßnahmen für Kinder zu setzen. Aus diesem Grund fokussiert UNICEF alle Hilfsmaßnahmen auf folgende lebensnotwendige Bereiche: Gesundheit, Ernährung, Wasser und Sanitäranlagen, Kinderschutz, Schulbildung.

Wenn Menschen vor dem Nichts stehen, ist Ihre Hilfe alles – bitte helfen Sie mit!

Ein elfjähriger Bube steht nach den verheerenden Erdbeben in Nepal 2015 vor seinem zerstörten Zuhause.

Humanitäre Unterstützung 2015

Laut dem humanitären Hilfebericht von UNICEF gab es Ende 2015 humanitäre Krisen und Konflikte in den folgenden Ländern: Sahel, Nigeria, Zentralafrikanische Republik, Burundi, Ukraine, Irak, Afghanistan, Südsudan, Jemen, Syrien und Myanmar. 

Die humanitären Schwerpunkte von UNICEF waren zu Beginn des Jahres der Ebola-Ausbruch in Westafrika und die kontinuierlichen Konflikte in der Zentralafrikanischen Republik, Irak, Süd-Sudan und Syrien. Im April und Mai leistete UNICEF sofortige Nothilfe für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Erdbeben in Nepal. Ab der Mitte des Jahres wurden auch verstärkte Hilfeleistungen im Jemen eine Priorität von UNICEF. Ab der zweiten Jahreshälfte war der Fokus der humanitären Hilfeleistungen der Schutz syrischer Kinder in Syrien oder auf der Flucht in der Region bzw. nach Europa. 

Folgende Resultate wurden 2015 erzielt:

  • Zwei Millionen akute und mangelernährte Kinder wurden behandelt.
  • 23 Millionen Kinder wurden gegen Masern geimpft.
  • 25.5 Millionen Menschen wurde sauberes Wasser zum Trinken, Baden und Kochen zur Verfügung gestellt. 
  • 3.1 Millionen Kinder erhielten psychosoziale Unterstützung.
  • 7.5 Millionen Kindern wurde Bildung ermöglicht.
In der kinderfreundlichen Zone kann Udai ungestört mit seiner Familie telefonieren.

Udai ist 13 Jahre alt und lebt, von seiner syrischen Familie getrennt, ganz auf sich alleine gestellt in einem Flüchtlingslager in Belgrad.
Sie mussten sich auf der Flucht trennen und leben seine Eltern bereits in Deutschland. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als sie bald wiederzusehen. Seine Familie fehlt ihm sehr.

Udai kommt öfters in die kinderfreundliche Zone, die von UNICEF unmittelbarer Nähe seiner Flüchtlingsunterkunft errichtet wurde. Hier gibt es gibt es Essen, Getränke, Spielzeug, Papier und Bleistifte. Udai geht es hier gut und er kann sich hier von seinem Alltag ablenken und unbeschwerte Stunden erleben. 

Hier sind die Kinder vor möglicher Gewalt geschützt, werden psychologisch betreut, erhalten eine informelle Bildung und können für einmal einfach nur Kinder sein. Trotz Krieg, Gewalt und Flucht - UNICEF hilft ihnen so, das Erlebte zu verarbeiten.

 

 

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Weiterführende Informationen

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Infomaterial zum Thema Kinder und Krieg
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