
Schlau machen – Bildung für alle Kinder
Im Zeitalter des Internet haben noch immer 93 Millionen Kinder nicht einmal die Chance, Lesen und Schreiben zu lernen - weil ihre Familien zu arm sind, weil die Schulen überfüllt oder zu weit entfernt sind. Die Mehrheit von ihnen sind Mädchen. Kostenloser Schulbesuch ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Mädchen und Buben später aus eigener Kraft einen Weg aus der Armut finden können.
Doch in den ärmsten Ländern bricht noch immer jedes vierte Kind vor dem Ende der Grundschulzeit die Schule ab. Viele Schulabbrecher bleiben ihr Leben lang Analphabeten. Sie haben es schwer, eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz zu finden und sind besonders von Ausbeutung bedroht
In den Entwicklungsländern sind Armut und die schlechte Qualität des Unterrichts die Hauptgründe dafür, dass Kinder die Schule gar nicht besuchen oder abbrechen. In vielen Grundschulen Afrikas kommt ein Lehrer auf 60 Schüler. Lehrer haben oft selbst gerade einmal die Grundschule besucht und sind kaum auf ihre Aufgaben vorbereitet. Der Unterricht findet vielfach in heruntergekommenen Gebäuden ohne ausreichendes Mobiliar oder sanitäre Einrichtungen statt. Insbesondere arme Familien und AIDS-Waisen haben Probleme, die Kosten für Schulgebühren, Schuluniformen und Lernmaterial aufzubringen.
Mädchen sind besonders benachteiligt
„Meine Tochter wird nie hungern, denn sie hat eine Ausbildung.“ Dieser hoffnungsvolle Satz einer Mutter macht klar, wie lebensnotwendig gerade für Mädchen eine Grundbildung ist. Denn Bildung kann in Entwicklungsländern zwischen Leben und Tod entscheiden.
Mädchen, die eine Grundbildung haben, können einen Beruf erlernen und selbst Geld verdienen. Sie haben mehr Selbstbewusstsein und können sich besser vor Missbrauch und Ausbeutung schützen. Mädchen mit Grundbildung haben auch die Chance, lebenslänglicher Unterdrückung und Armut zu entkommen.
So hilft UNICEF
UNICEF setzt alles daran, Kinder - und vor allem die Mädchen - in die Schulen zu bringen. Mit Programmen, die an die Gegebenheiten vor Ort angepasst sind. Mit Schulen in den Dörfern, mit Schulmaterial und Schuluniformen für die Kinder.
Doch Zugang zu Schulbildung allein ist nicht genug - Kinder brauchen einen Lehrplan, der sich an ihren Bedürfnissen orientiert. Die Schule muß jene Fähigkeiten vermitteln, welche die Kinder zur Gestaltung ihrer Zukunft brauchen. Schulen sollen Lernzentren sein, aber auch Informationen über Gesundheit, Hygiene, Konfliktlösung und HIV/AIDS vermitteln.
UNICEF führt weltweit konkrete Schulprogramme durch, die sich an den individuellen Lebensbedingungen der Kinder in den verschiedensten Regionen orientieren. Das bedeutet auch gut ausgebildete Lehrer, praxisbezogene Lehrpläne, moderne Unterrichtsmethoden, aktives Lernen und die Beteiligung von Eltern und Gemeinden.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
Österreichisches Komitee für UNICEF; PSK 15 16 500; BLZ 60.000; "Bildung"
Konkrete Hilfsgüter aus dem UNICEF SHOP FOR LIFE: zum Beispiel Schulhefte oder Schule in der Kiste.
Danke! UNICEF finanziert seine Programme für Kinder ausschließlich mit freiwilligen Beiträgen.
Im Rahmen der Aktion SCHULEN FÜR AFRIKA unterstützt UNICEF Österreich Malawi. Mehr
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