UNICEF verstärkt Kinderschutzmaßnahmen
Kinderschutz-Brigaden im Einsatz gegen Kinderhandel
Trotz der intensiven Bemühungen der Hilfsorganisationen bleibt die Situation vieler Kinder besorgniserregend. „Was jetzt gebraucht wird sind lebensrettende Unterstützung und Fürsorge für die Kinder in Haiti“, sagt Ann M. Venenman, Executive Director von UNICEF.
Während UNICEF die Identifikation und Registrierung unbegleiteter Kinder im Katastrophengebiet vorantreibt, werden zeitgleich Schutzhäuser für Kinder wieder in Stand gesetzt und ausgerüstet. Eines dieser Schutzhäuser konnte bereits in Betrieb genommen werden. Diese Häuser dienen dazu, Kinder bestmöglich zu versorgen und sie vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen, während UNICEF nach überlebenden Familienmitgliedern sucht.
Intakte Kinderbetreuungseinrichtungen werden von UNICEF überprüft, registriert und in weiterer Folge mit Lebensmitteln und Trinkwasser versorgt.
Um den Kampf gegen den Kinderhandel zu verstärken, wurden sieben polizeiliche Kinderschutz-Brigaden zu mobilen Einheiten umgewandelt. Zum Einsatz kommen sie vor allem am Flughafen und an der Grenze zur Dominikanischen Republik.
Fehlende sanitäre Einrichtungen werden zunehmend zum Gesundheitsrisiko
Um den Ausbruch ansteckender Krankheiten zu verhindern, stellt UNICEF erste chemische Toiletten auf. Anstrengungen zur Errichtung dringend gebrauchter Latrinen rund um Sammelplätze werden von lokalen Behördenwegen immer wieder verzögert. UNICEF versucht daher die Zusammenarbeit mit den Behörden zu verbessern.
UNICEF Österreich hat für die kleinen Opfer der Katastrophe ein Spendenkonto eingerichtet und bittet dringend um Beiträge:
PSK 15 16 500; BLZ 60.000; Stichwort: Kinder Haiti
Online Spenden unter www.unicef.at/spenden
Danke. UNICEF ist bei seiner weltweiten Arbeit für Kinder ausschließlich auf freiwillige Beiträge angewiesen.



