Themenübergreifend

Uprooted: The Growing Crisis of Refugee and Migrant Children

Fast 50 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit sind in Folge von Flucht und Migration entwurzelt - mehr als die Hälfte von ihnen (28 Millionen) wurden durch Konflikte aus ihrem Zuhause vertrieben. Millionen weitere Mädchen und Buben haben ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren und sichereren Leben verlassen.

Kinder und Jugendliche, die oft traumatischen Situationen von Konflikt und Gewalt entkommen sind, sind auf der Flucht großen Risiken ausgesetzt: der Gefahr, bei der Bootsüberfahrt zu ertrinken, an Hunger und Durst zu sterben und Opfer von Menschenhandel, Kidnapping, Vergewaltigung oder Mord zu werden. In den Transit- und Zielländern begegnet ihnen oft Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Trotzdem ist die Not der Familien in ihren Herkunftsländern häufig so groß, dass ihnen keine andere Wahl bleibt, als diese Gefahren in Kauf zu nehmen.

Im Report "Uprooted" hat UNICEF erstmals alle verfügbaren Informationen über die globale Situation in Hinblick auf Kinder zusammengetragen.

Weitere Informationen und den Bericht "Uprooted: The Growing Crisis of Refugee and Migrant Children" zum Download finden Sie hier

„Danger Every Step of the Way“

"Danger every step of the way" <br> (PDF, engl., ca. 2,6 MB)
"Danger every step of the way"
(PDF, engl., ca. 2,6 MB)

Der Report dokumentiert die erschreckenden Risiken, die sie auf ihrer Flucht vor Krieg, Verzweiflung und Armut eingehen.

Zwischen 1. Jänner und 5. Juni 2016 wurden 2.809 Todesopfer im Mittelmeer protokolliert, im Vergleich dazu waren es im ganzen letzten Jahr 3.770. Die überwiegende Mehrheit davon starb auf der zentralen Mittelmeerroute und viele waren Kinder.

In der Regel sind unbegleitete Minderjährige von Schleppern abhängig, die sie etappenweise bezahlen müssen, weshalb sie leicht zu Opfern von Ausbeutung werden.

Manche werden sexuell missbraucht und ausgebeutet. Italienische Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen erzählten UNICEF, dass sowohl Mädchen als auch Burschen in Libyen sexuell angegriffen und zur Prostitution gezwungen wurden und dass manche der Mädchen bei der Ankunft in Italien schwanger sind, weil sie vergewaltigt wurden.

Da Schlepperei illegal ist, gibt es aber keine verlässlichen Statistiken darüber, wie viele Flüchtlinge und andere Migranten und Migrantinnen sterben, in die Zwangsarbeit verschwinden, zur Prostitution gezwungen werden oder in Haft gelangen

Download: "Danger every step of the way" (PDF, engl., ca. 2,6 MB)

Slowjansk, Ostukraine - zwei Mädchen stehen im Schulhof
Slowjansk, Ostukraine - zwei Mädchen stehen im Schulhof.

Social Monitor: Social protection for child rights and well-being (2016)

Dieser Bericht liefert einen Überblick zur aktuellen Entwicklung in der Reduzierung von Kinderarmut und sozialer Absicherung für Kinder in 30 Ländern in Zentral- und Osteuropa und Zentralasien. 

Der Bericht zeigt in Bezug auf die soziale Absicherung für Kinder die größten Herausforderungen für die Region und stellt Empfehlungen von UNICEF vor. Sozialer Schutz für Kinder bedeutet finanzielle Beihilfen, Zuschüsse für Gesundheits- und Bildungsleistungen, Beratung und soziale Arbeit und der Anspruch auf Karenz.  

Laut UNICEF geht es den Kindern in der Region zwar besser als vor 20 Jahren, jedoch leben immer noch zu viele in armen Haushalten, beraubt von grundlegenden Bedürfnissen, wie auch von Dienstleistungen und gesellschaftlichen Gruppen ausgeschlossen. 

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts sind wie folgt:

  • Geldzuwendungen in der Region steigen an und erreichen Kinder und Familien in sozialer Not. Trotzdem gibt es weiterhin zu viele hilfsbedürftige Kinder, vor allem aus benachteiligten Gruppen. Die am meisten benachteiligten und diskriminierten Kinder sind jene mit Behinderungen, aus ethnischen und linguistischen Minderheiten kommend oder durch ihren Migrationsstatus benachteiligt. 
  • Durch Geldzuwendungen und finanzielle Hilfsleistungen ändern sich die Lebensbedingungen für Kinder und Familien in der Region meistens nur gering.
  • Eltern mit niedrigeren Einkommen oder ohne Arbeit bekommen häufig keine soziale Unterstützung zur Resozialisierung oder Sozialleistungen. Dadurch verschlechtern sich die sozialen Ungleichheiten zunehmend.

„Länder mit einem größeren Fokus auf den sozialen Schutz von Kindern und Familien haben den größten Erfolg bei der Reduzierung von Kinderarmut”, sagt Marie-Pierre Poirier, UNICEF Regionaldirektorin für Ost- und Zentraleuropa und Sonderkoordinatorin für die Flüchtlings- und Migrationskrise in Europa. 

„Soziale Absicherung ist ein Recht und soll keine Almosen darstellen. Wenn Länder mehr in soziale Absicherung für Kinder und Familien investieren würden, könnte jede/r von einer leistungsfähigeren und gerechteren Gesellschaft profitieren”, so Poirier. 

Hier finden Sie den Bericht Social protection for child rights and well-being in Central and Eastern Europe, the Caucasus and Central Asia (Download, PDF, Englisch, 2.0 KB)

 

For Every Child, a Fair Chance (2015)

Kinder stehen am Eingang ihres Zeltes im Bab Al Salame Flüchtlingscamp in Syrien.
Kinder stehen am Eingang ihres Zeltes im Bab Al Salame Flüchtlingscamp in Syrien.

Der am Tag der Kinderrechte 2015 von UNICEF veröffentlichte Bericht „For every child, a fair chance: The promise of equity“ zeigt, dass die Welt, trotz erheblicher Fortschritte seit Beschluss der Kinderrechtskonvention im Jahr 1989, ein zutiefst ungerechter Ort für die ärmsten und am meisten benachteiligten Kinder bleibt.

Der Bericht zeigt anhand von Statistiken, wie es den weltweit am meisten marginalisierten Kindern hinsichtlich Basisindikatoren für menschliche Entwicklung ergangen ist. UNICEF plädiert dafür, Chancengleichheit herzustellen, wo es sie noch nicht gibt und argumentiert, dass die Investition in Kinder, vor allem die verwundbarsten, nicht nur aus Prinzip richtig, sondern auch praktisch sinnvoll ist. Nicht nur die Kinder profitieren davon, sondern auch ihre Familien, Communities und die Wirtschaft.

Weitere Informationen und den Bericht "For every child, a fair chance: The promise of equity“ finden Sie hier

Fortschritt für Kinder 2015

UNICEF-Report zur Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele für Kinder / Zusammenfassung zentraler Ergebnisse

Die Chancen eines Neugeborenen, zu überleben und sich gut zu entwickeln, sind heute weltweit höher als im Jahr 2000. Doch bis heute sind Millionen Kinder in den ärmsten Familien von elementaren sozialen Fortschritten ausgeschlossen.

Zur Jahrtausendwende verabschiedeten die Vereinten Nationen die so genannten Millenniums-Entwicklungsziele. Mit diesem ehrgeizigen Entwicklungsprogramm verpflichteten sich die Regierungen, bis zum Jahr 2015 messbare Verbesserungen im Kampf gegen Armut und Unterentwicklung zu erreichen.

UNICEF hat die Umsetzung der Millenniumsziele mit Blick auf Kinder überprüft.

Mehr zum Bericht "UNICEF: Progress for Children.  Beyond averages – learning from the MDGs"

Eine Frau in Bangladesch spielt mit einem kleinen Kind.
Eine Frau in Bangladesch spielt mit einem kleinen Kind.

The State of the World's Children 2015

UNICEF-Bericht zur Situation der Kinder in der Welt

Zum Geburtstag der Kinderrechte stellt UNICEF in seinem „Bericht zur Situation der Kinder in der Welt“ eine Vielzahl innovativer Ansätze vor, die die Situation der am stärksten benachteiligten Kinder nachhaltig verbessern. Unter dem Motto: „Die Zukunft neu erfinden – Innovationen für jedes Kind“ wurden Forscher, Erfinder, Aktivisten und Querdenker aller Altersgruppen auf der ganzen Welt eingeladen, ihre Ideen und Projekte vorzustellen.
Mehr zu "The State of the World's Children 2015"

RC 12: Children of the Recession (2014)

Der 17jährige Marko in einem armen Vorort von Turin.
Der 17jährige Marko in einem armen Vorort von Turin.

Ein neuer Bericht von UNICEF zeigt, dass in den reichsten Ländern der Welt seit 2008 2,6 Millionen Kinder unter die Armutsgrenze gefallen sind. Die Gesamtzahl der Kinder, die in der entwickelten Welt in Armut leben, beträgt nun geschätzte 76,5 Millionen.

Die „Innocenti Report Card 12, Children of the Recession: The impact of the economic crisis on child well-being in rich countries” reiht 41 Länder der OECD und der EU gemäß der Entwicklung der Kinderarmut seit 2008. Sie gibt auch Auskunft über den Anteil der 15-24jährigen, die weder eine Schule oder eine Berufsausbildung absolvierten, noch einen Arbeitsplatz hatten und beinhaltet Daten des „Gallup World Poll“ darüber, wie die Menschen ihre eigene wirtschaftliche Situation wahrnehmen und über ihre Zukunftshoffnungen seit Beginn der Krise.

Weitere Informationen und die RC12: Children of the Recession als Download finden Sie hier

Zur Lage der Kinder weltweit - Daten und Fakten (2014)

In den 25 Jahren seit dem Inkrafttreten der Kinderrechtskonvention konnten große Erfolge erzielt werden. Um aber jene Kinder zu erreichen, bei denen dies bis jetzt noch nicht gelungen ist, muss der Fokus auf Ungleichheiten gelegt werden, so der neueste UNICEF Report.

Der UNICEF Bericht „State oft the World’s Children 2014 in Numbers“  betont die Wichtigkeit der Datenerhebung in den Bemühungen Fortschritte für Kinder zu erreichen. Nur auf diese Weise können die Ungleichheiten im Zugang zu Sozialleistungen und Schutz sichtbar gemacht werden, unter denen viele Kinder zu leiden haben.

30 Jahre sind vergangen, seit das erste Mal standardisierte globale und nationale Statistiken in einem Bericht namens „The State oft he World’s Children“ publiziert wurden, um ein detailliertes Bild der Lebensumstände von Kindern zu zeichnen. Mit der Veröffentlichung einer Ausgabe, deren Fokus auf Statistiken liegt, will UNICEF Entscheidungsträger und die breite Öffentlichkeit dazu einladen, die erhobenen Daten auf www.data.unicef.org dazu zu nutzen, positive Veränderungen für Kinder in Gang zu setzen.
Mehr zur Lage der Kinder weltweit

UNICEF-Bericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2013“

Kinder mit und ohne Behinderung haben Spaß bei einem Schulfest in Bangladesh.
Kinder mit und ohne Behinderung haben Spaß bei einem Schulfest in Bangladesh.

Kinder mit Behinderungen stärken

„State of the World’s Children 2013: Children with Disabilities” beleuchtet die Lage von Kindern mit Behinderungen in weltweit unterschiedlichen Umgebungen: wie ergeht es ihnen in ihrem Zuhause, in ihren Schulen, in Gesundheitszentren? Was passiert mit Kindern mit Behinderungen in Katastrophen oder bewaffneten Konflikten?

UNICEF will mit dieser Publikation einen starken Beitrag zur weltweiten, notwendigen und immer dringlicher werdenden Debatte über die Rechte von Menschen mit Behinderungen leisten, vor allem bezüglich der Rechte von Kindern mit Behinderungen.

Mit dem Bericht „State of the World’s Children 2013” tritt UNICEF für gesamtheitliche und faire Ansätze in den Bereichen Kindesentwicklung, Bildung, Gesundheit, humanitäre Nothilfe und Schutz ein. Der Bericht beinhaltet dazu einen Aktionsplan und spricht auch Empfehlungen aus, wie Regierungen, der private Sektor, Organisationen und andere Interessensgruppen diesen Aktionsplan umsetzen können.
Hier erfahren Sie mehr über die UNICEF-Publikation "SOWC 2013: Children with Disabilities"

UNICEF-Bericht: Zur Lage der Kinder in den Industriestaaten (2013)

Die dreijährige Alisia lebt bei einer Pflegefamilie in Rumänien.Ihre Eltern können es sich nicht leisten, selbst für sie zu sorgen.

Fortschritte bezüglich Wohlergehen in Gefahr?

UNICEF-Vergleichsstudie 2013

Die „UNICEF-Report Card 11: Child well-being in rich countries“ stellt die Erfolge von 29 Industriestaaten bezüglich des Wohlergehens von Kindern im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts dar. Die Bewertung wird anhand von fünf Dimensionen – materielles Wohlergehen, Gesundheit und Sicherheit, Bildung, Lebensweise und Risiken, Wohnen und Umwelt – vorgenommen.

Der Report zeigt, dass Kinderarmut nicht unvermeidbar sondern durch politische Maßnahmen beeinflussbar ist. Der Report ergibt auch, dass manche Länder beim Schutz von gefährdeten Kindern besser abschneiden als andere.

Die Niederlande sowie Finnland, Island, Norwegen und Schweden nehmen in der Gesamtbewertung die obersten Plätze ein. Griechenland, Italien, Portugal und Spanien hingegen sind in der unteren Hälfte der Tabelle zu finden. Österreich belegt in diesem Ranking Platz 18.

Mehr über die UNICEF Studie über das Wohlergehen der Kinder in Industriestaaten finden sie hier

Moving Forward (2012)

Umsetzung der "Leitlinien für alternative Formen der Betreuung von Kindern"

Die Situation von Kindern, die ohne elterliche Fürsorge sind, bereitet dem Ausschuss für die Rechte des Kindes andauernd und ernsthaft Sorgen. Aus diesem Grund hat der Ausschuss die Idee voll unterstützt, Leitlinien für alternative Formen der Betreuung von Kindern zu entwickeln, die von der internationalen Gemeinschaft auf höchster Ebene Zustimmung erhalten würden.  Die Annahme der Leitlinien durch die UN-Generalversammlung 2009 signalisierte die allgemeine Zustimmung aller Regierungen, dass die vorgegebenen „Orientierungen für Politik und Praxis“ sowohl begründet als auch wünschenswert sind.

Das Handbuch "Moving Forward" soll alle Beteiligten bei der Umsetzung der Leitlinien unterstützen, indem es deren zentrale Punkte  erklärt, das erforderliche politische Vorgehen skizziert und „vielversprechende“ Beispiele von Bemühungen beschreibt, wie die Leitlinienin verschiedenen Gemeinschaften, Ländern, Regionen und Kulturen bereits angewandt wurden.

Download "Moving Forward: Umsetzung der Leitlinien für alternative Formen der Betreuung von Kindern" (pdf, ca. 2,8 MB)

UNICEF-Report zur Lage von Jugendlichen weltweit (2012)

Indische Mädchen mit einem Kontobuch
Indische Mädchen mit einem Kontobuch

Jedes Jahr sterben 1,4 Millionen Jugendliche

Unfälle und Gewalt sind die häufigsten Todesursachen  

Heute leben auf der Welt rund 1,2 Milliarden Jugendliche – mehr als jemals zuvor. Viele von ihnen profitieren von Verbesserungen bei der Bildung, im Gesundheitsbereich und beim Zugang zu neuen Informationstechnologien. Aber in den Entwicklungs- und Schwellenländern ist laut dem neuen UNICEF-Report „Progress for Children: A Report Card on Adolescents“ ein Großteil der Heranwachsenden im Alter zwischen zehn und 19 Jahren immer noch von wichtigen sozialen Fortschritten und Rechten abgeschnitten.
Mehr Informationen zur Lage von Jugendlichen weltweit finden Sie hier 

UNICEF-Studie: Stilles Leid (2012)

© UNICEF/Lena Dietz
© UNICEF/Lena Dietz

Abgeschobene Kinder im Kosovo leiden unter schweren psychologischen Problemen 

Bei Abschiebungen oder Rückführungen werden das Kindeswohl und die seelische Gesundheit von Kindern nicht ausreichend beachtet. Dies ist Ergebnis der UNICEF-Studie „Stilles Leid“, für die ein internationales Team aus Psychologen, Ärzten und Sozialwissenschaftlern 164 Buben und Mädchen sowie 131 Eltern untersucht hat, die 2010 von Deutschland und Österreich - meist gegen ihren Willen – in den Kosovo zurückgebracht worden waren. Die systematische Untersuchung der Heranwachsenden und ihrer Familien ergab sehr hohe Raten schwerer psychosozialer Probleme und Symptome.
Hier finden Sie die Studie über abgeschobene Kinder im Kosovo

Kirgisische Kinder in ihrem zerstörten Zuhause
Kirgisische Kinder in ihrem zerstörten Zuhause

UNICEF-Bericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2012“
Aufwachsen in den Städten

Immer mehr Kinder wachsen in Städten auf

Der UNICEF-Bericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2012“ dokumentiert die Folgen der rasch voran schreitenden Urbanisierung für Kinder. Nach Schätzung von UNICEF wachsen weltweit mittlerweile eine Milliarde Kinder und Jugendliche in Städten auf – und jeden Tag werden es mehr. Dies ist nahezu die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen weltweit.
Mehr zur Studie über das Aufwachsen in Städten gibt es hier

The State of the World’s Children 2012: Executive Summary

Over half the world’s people – including more than a billion children – now live in cities and towns. The State of the World’s Children 2012: Children in an Urban World examines the situation of children growing up in urban settings and finds that denials of children’s rights to survival, health, nutrition, education and protection are widespread. It sheds light on these urban inequities and suggests ways to ensure that urban childhoods are safe, healthy, participatory and fulfilling.

Download "The State of the World’s Children 2011: Executive Summary" (pdf, engl., 1,07 MB)

The State of the World’s Children 2012: Children in an Urban World

More than half the world’s 7 billion people now live in urban areas. What does this mean for children? The State of the World’s Children 2012: Children in an Urban World examines the situation of children growing up in urban settings and finds that denials of children’s rights to survival, health, nutrition, education and protection are widespread. It sheds light on the scale of these urban inequities and suggests ways to ensure that urban childhoods are safe, healthy, participatory and fulfilling. 

Download "The State of the World’s Children 2012: Children in an Urban World" (pdf, engl., 3,96 MB)

“Boys and Girls in the Life Cycle" Sex-disaggregated data on a selection of well-being indicators, from early childhood to young adulthood (2011)

Die Kluft zwischen Buben und Mädchen im Kleinkindalter in den Bereichen Gesundheit, Schutz und Bildung ist weniger ausgeprägt als früher angenommen. Doch bereits im frühen Jugendalter zeigen sich signifikante Unterschiede, die vor allem Burschen begünstigen.

Der heute vorgestellte UNICEF-Report “Boys and Girls in the Life Cycle” ist die aktuell umfassendste Sammlung von nach Geschlechtern aufgeschlüsselten Statistiken hinsichtlich Kindern und jungen Menschen in Entwicklungsländern.

Die Daten deuten darauf hin, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in den frühen Kindheitsjahren relativ gering sind: Die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Geburt registriert wird, ist für Buben und Mädchen gleich hoch, ebenso die Wahrscheinlichkeit, die ersten sechs Lebensmonate gestillt zu werden. Auch die Gefahr, unterernährt zu sein, ist für beide Geschlechter gleich. Buben und Mädchen im Kleinkindalter werden im gleichen Ausmaß vor Malaria geschützt sowie gegen Lungenentzündung und schweren Durchfall behandelt. Nur in einigen Ländern wo kulturelle Normen Söhne bevorzugen – vor allem in Südasien – ist die Sterblichkeit von Mädchen höher.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern treten laut Report immer deutlicher zu Tage, sobald sich die Kinder der Jugendzeit nähern. Während die Gleichheit der Geschlechter hinsichtlich Grundschulbildung weltweit verbreitet ist, zeigt sich für höhere Bildung ein anderes Bild, allerdings mit regionalen Unterschieden: In Südasien besuchen weniger Mädchen eine höhere Schule, in Lateinamerika ist es umgekehrt.

Download “Boys and Girls in the Life Cycle. Sex-disaggregated data on a selection of well-being indicators, from early childhood to young adulthood" (pdf, engl., 4,15 MB)

The State of the World's Children 2011

"Adolescence - An Age of Opportunity", 140 pages Among the multitude of issues, goals, targets and priorities on the international development agenda, adolescents – defined by the United Nations as those between 10 and 19 years of age – seldom come first. Particularly when development budgets are constrained, as now, conventional wisdom might dictate devoting most resources to children in the first decade of their lives. Investment in health, nutrition, basic education and protection for younger children has in recent years secured a significantly better start in life for many. With this achievement, however, comes a responsibility to ensure that support for children continues as they grow and develop. Lasting change in the lives of children and young people, a critical underlying motivation of the Millennium Declaration, can only be achieved by complementing the commitment to the first decade of life with recognition of the importance of the second. 

Download "The State of the World's Children 2011" (pdf, engl., 2,77 MB)

The State of the World's Children 2011- Executive Summary

"Adolescence - An Age of Opportunity", 14 pages Among the multitude of issues, goals, targets and priorities on the international development agenda, adolescents – defined by the United Nations as those between 10 and 19 years of age – seldom come first. Particularly when development budgets are constrained, as now, conventional wisdom might dictate devoting most resources to children in the first decade of their lives. Investment in health, nutrition, basic education and protection for younger children has in recent years secured a significantly better start in life for many. With this achievement, however, comes a responsibility to ensure that support for children continues as they grow and develop. Lasting change in the lives of children and young people, a critical underlying motivation of the Millennium Declaration, can only be achieved by complementing the commitment to the first decade of life with recognition of the importance of the second. 

Download "The State of the World's Children 2011- Executive Summary" (pdf, engl., 1,09 MB)

The State of the World's Children - Special Edition: Celebrating 20 Years of the Convention on the Rights of the Child. Executive Summary (2009)

In commemoration of the 20th anniversary of the Convention on the Rights of the Child on 20 November 2009, UNICEF is dedicating a special edition of its flagship publication, The State of the World’s Children, to children’s rights. This Executive Summary provides an overview of the full report, examines the Convention’s evolution, progress achieved on child rights, challenges remaining, and actions to be taken to ensure that the Convention’s promise becomes a reality for all children.

Download "The State of the World's Children - Special Edition: Celebrating 20 Years of the Convention on the Rights of the Child. Executive Summary" (pdf, engl., 715 KB)

The State of the World's Children - Special Edition: Celebrating 20 Years of the Convention on the Rights of the Child (2009)

In commemoration of the 20th anniversary of the Convention on the Rights of the Child on 20 November 2009, UNICEF is dedicating a special edition of its flagship publication The State of the World’s Children to child rights. The report broadly assesses the Convention’s impact on children’s well-being and human development during the past two decades, addresses the critical challenges for the next 20 years and outlines an agenda for action to ensure the Convention’s promise becomes a reality for every child.

Download "The State of the World's Children - Special Edition: Celebrating 20 Years of the Convention on the Rights of the Child" (pdf, engl., 4,05 MB)

The State of the World's Children 2009

"Maternal and Newborn Health"
Niger has the highest lifetime risk of maternal mortality of any country in the world, 1 in 7. The comparable risk in the developed world is 1 in 8,000. Since 1990, the base year for the Millennium Development Goals, an estimated 10 million women have died from complications related to pregnancy and childbirth, and some 4 million newborns have died each year within the first 28 days of life. Advances in maternal and neonatal health have not matched those of child survival, which registered a 27 per cent reduction in the global under-five mortality rate between 1990 and 2007.

Download "The State of the World's Children 2009" (pdf, engl., 2,31 MB)

The State of the World's Children 2009 - Executive Summary

"Maternal and Newborn Health"
Niger has the highest lifetime risk of maternal mortality of any country in the world, 1 in 7. The comparable risk in the developed world is 1 in 8,000. Since 1990, the base year for the Millennium Development Goals, an estimated 10 million women have died from complications related to pregnancy and childbirth, and some 4 million newborns have died each year within the first 28 days of life. Advances in maternal and neonatal health have not matched those of child survival, which registered a 27 per cent reduction in the global under-five mortality rate between 1990 and 2007.

Download "The State of the World's Children 2009 - Executive Summary" (pdf, engl., 1,27 MB)

Innocenti Social Monitor 2009: Child Well-Being at a Crossroads

This study examines the evolving and diverging challenges for the well-being of children after two decades of transition. Following a long period of sustained economic growth and gradual improvements in living standards, the global economic crisis is now threatening to reverse some of the recent positive achievements and plunge households and children into another phase of uncertainty.
Providing a comprehensive overview of the decade up to 2008 and discussing monitoring and data challenges for the region, the report aims to help support and guide policy debate and decisions in a period of economic crisis. It is hoped to encourage policy makers to have a greater focus on child well-being, guided by human rights principles, to support those children most in need, to promote social inclusion and to give all children the opportunity to develop to their full potential.

Download "Innocenti Social Monitor 2009: Child Well-Being at a Crossroads" (pdf, engl., 2,37 MB)

State of the World's Children 2008

"Child Survival"
In 2006, for the first time in recent history, the total number of annual deaths among children under the age of five fell below 10 million, to 9.7 million. This represents a 60 per cent drop in the rate of child mortality since 1960.
However, there is no room for complacency. The loss of 9.7 million young lives each year is unacceptable, especially when many of these deaths are preventable.
And despite progress, the world is not yet on track to achieve the Millennium
Development Goal target of a two-thirds reduction in the rate of child mortality by 2015.

Download "State of the World's Children 2008" (pdf, engl., 4,33 MB)

Progress for Children: A World Fit for Children Statistical Review (2007)

Trotz einiger Fortschritte fehlen fast der Hälfte der weltweit 2,2 Milliarden Kinder und Jugendlichen grundlegende Dinge zum Überleben und zur Entwicklung, wie ein Dach über dem Kopf, Zugang zu Bildung, sauberes Trinkwasser, ausreichende Nahrung und medizinische Hilfe. Der UNICEF-Report beinhaltet eine Fülle detaillierter Informationen hinsichtlich der Forschritte zur Erreichung der Millenniumsziele. 2007

Download "Progress for Children: A World Fit for Children Statistical Review" (pdf, engl., 6,21 MB)

Breaking the cycle of exclusion: Roma children in South East Europe (2007)

The report calls for immediate action on social exclusion of children in middle income countries. It focuses especially on Roma children and covers eight states/entities in South East Europe: Albania, Bosnia Herzegovina, Bulgaria, Kosovo, FYR Macedonia, Montenegro, Romania and Serbia.These middle income states/entities share similar characteristics and UNICEF is present share a programme of cooperation in each one of them. 2007

Download "Breaking the cycle of exclusion: Roma children in South East Europe" (pdf, engl., 4,26 MB)

An overview of child well-being in rich countries (2007)

This Report Card provides a comprehensive assessment of the lives and well-being of children and young people in 21 nations of the industrialized world. Its purpose is to encourage monitoring, to permit comparison, and to stimulate the discussion and development of policies to improve children’s lives. 2007

Download "An overview of child well-being in rich countries" (pdf, engl., 1,52 MB)

State of the World's Children 2007

The State of the World’s Children 2007 examines the discrimination and disempowerment women face throughout their lives – and outlines what must be done to eliminate gender discrimination and empower women and girls. It looks at the status of women today, discusses how gender equality will move all the Millennium Development Goals forward, and shows how investment in women’s rights will ultimately produce a double dividend: advancing the rights of both women and children.

Download "State of the World's Children 2007" (pdf, engl., 1,82 MB)