

Weltweit arbeiten 158 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren – viele von ihnen unter Bedingungen, die ihrer Gesundheit schaden. 5,7 Millionen Kinder werden als Schuldknechte oder Arbeitsklaven missbraucht. Menschenhändler nutzen die Not armer Familien aus und verkaufen jedes Jahr rund 1,2 Millionen Kinder als billige Arbeitskräfte und Prostituierte.
In den Kriegen unserer Zeit zählt der Einsatz von gerade zwölf Jahre alten Kindern als Soldaten zum Alltag – über 250.000 werden zum Kämpfen gezwungen.
In Asien „fehlen“ 60 Millionen Mädchen aus den Bevölkerungsstatistiken, die Gründe sind pränatale Geschlechterbestimmung, Vernachlässigung und Gewalt.
Jedes Jahr werden die Geschlechtsorgane von 3 Millionen Mädchen verstümmelt.
So hilft UNICEF
Es gibt keine einfache Lösung, um Kinder vor Missbrauch und Ausbeutung zu schützen. Deshalb geht UNICEF mit vielseitigen Programmen vor.
- UNICEF unterstützt Programme für Reintegration und Rehabilitation von ehemaligen Kindersoldaten.
- UNICEF führt spezielle Schutz- und Schulprogramme für Kinderarbeiter durch.
- UNICEF unterstützt in betroffenen Ländern lokale Organisationen, die gegen weibliche Beschneidung kämpfen.
- In den Kriegsgebieten dieser Welt hilft UNICEF den traumatisierten Kindern mit psychologischer Betreuung und Schulunterricht.
- Spezielle Betreuungs- und Bildungsprogramme für AIDS-Waisen werden vor allem in den afrikanischen Ländern unterstützt.
- Aufklärungsprogramme über Minen führt UNICEF in betroffenen Ländern wie zum Beispiel Kambodscha, Mozambique oder Afghanistan durch, um die Kinder vor der tödlichen Gefahr dieser Waffen zu schützen.
- UNICEF unterstützt medizinische Betreuung, Ausbildung und Beratung für Straßenkinder.
Weiterführende Informationen
UNICEF-Programm: Schutz für Mädchen im Kongo - lesen Sie mehr





