UNICEF-Sondermarke: 52.300 Euro für notleidende Kinder in Syrien

Scheckübergabe Mag.Kogler (Präsident Verband Österreichischer Philatelistenvereine), Dr. Berger (Geschäftsführung UNICEF Österreich), DI Dr.Pölzl (Generaldirektor Österreichische Post)

Kooperation von Österreichischer Post und UNICEF unterstützt Bildungsprojekte

UNICEF feiert heuer seinen 70. Geburtstag. Dieses Jubiläumsjahr hat die Österreichische Post mit einer Sondermarke unterstützt. Durch den Verkauf der Marke konnten insgesamt 52.309,04 Euro für notleidende Kinder in Syrien und den umliegenden Staaten gesammelt werden. Die zum Teil durch den Briefmarken-Verkauf finanzierte Bildungsinitiative ist die größte in UNICEFs Geschichte. 8,2 Millionen Kinder sollen so in Krisenregionen Zugang zu Bildung bekommen.

„Mehr als 2,8 Millionen syrische Kinder gehen nicht zur Schule und werden so Teil einer Generation ohne Bildung und Zukunftsperspektiven. Mit unserer Unterstützung der UNICEF-Bildungsprojekte wollten wir einen Beitrag zu mehr Frieden und Zusammenhalt in der Welt leisten. Denn nichts fördert friedliches Beisammensein mehr als Bildung und Toleranz“
, betont Post-Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl.

 „Wir bedanken uns herzlich bei der Österreichischen Post AG und dem Verband Österreichischer Philatelistenvereine, die seit Jahrzehnten an unserer Seite stehen. Durch den Verkauf der Sonderbriefmarke erhalten Kinder in Krisengebieten Zugang zu Bildung und dadurch die Chance auf ein besseres Leben“, so Dr. Gudrun Berger, Geschäftsführerin von UNICEF Österreich.

Vor 70 Jahren – am 11. Dezember 1946 – wurde UNICEF von den Vereinten Nationen gegründet, um Nothilfe für die Kinder im zerstörten Nachkriegseuropa zu leisten. Fast genauso lange steht die Österreichische Post bereits als Partner an UNICEFs Seite. Durch Sonderbriefmarken 1949 und 1996 und den jährlichen Verkauf von UNICEF-Weihnachtskarten engagiert sich die Österreichische Post für Kinder in Not.