Mindestens 27 Kinder bei Angriff in Idlib getötet

UNICEF unterstützt medizinische Versorgung in Syrien.
UNICEF unterstützt medizinische Versorgung in Syrien.

New York/Amman/Wien, 6. April 2017

Mindestens 27 Kinder wurden im Zuge des Angriffs in Idlib, im Nordwesten Syriens, getötet, gab UNICEF heute bekannt. Weitere 546 Menschen, darunter viele Kinder, wurden verletzt. Ein Anstieg der Opferzahlen wird erwartet.

“Das fortwährende Töten von Kindern in Syrien darf nicht länger geduldet werden,” sagt UNICEF Regionaldirektor, Geert Cappelaere. “Alle Konfliktparteien und jene, die Einfluss auf sie haben, müssen diesem Horror sofort ein Ende setzen.”

UNICEF und PartnerInnen unterstützen als Reaktion auf den Angriff weiterhin drei mobile Kliniken und vier Krankenhäuser dabei, Erste Hilfe und medizinische Versorgung zu leisten, sowie neun Ambulanzen bei der Überweisung und dem Transport von PatientInnen in Krankenhäuser in der Region.

UNICEF liefert außerdem dringend notwendige medizinische Güter und arbeitet mit GesundheitspartnerInnen zusammen, um das Bewusstsein für eine medizinische Reaktion auf Chemie-Angriffe zu erhöhen.