Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!Österreichisches Komitee für UNICEF; PSK 15 16 500; BLZ 60.000; "Kinder Horn von Afrika " |
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Katastrophe am Horn von Afrika
Millionen Kinder brauchen weiter dringend unsere Hilfe!
Der massive Hilfseinsatz am Horn von Afrika zeigt zwar positive Ergebnisse, doch um hunderttausende Kinder vor dem Tod durch Hunger und Krankheit zu bewahren, muss noch viel getan werden. Tausende Kinder sind bereits gestorben und über 320.000 sind vom Hungertod bedroht, wenn die Hilfe nicht rasch verstärkt wird.
„Wir haben viele Kinderleben gerettet“, sagte Elhadj As Sy, UNICEF-Regionaldirektor für Ost- und Südafrika. „Angesichts des Ausmaßes der humanitären Krise müssen wir aber unsere Nothilfe intensivieren und gleichzeitig eine Basis für langfristige Entwicklung schaffen."
Insgesamt brauchen mindestens 13 Millionen Menschen in Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti unsere Hilfe - die Hälfte davon sind Kinder. Die Vereinten Nationen erklärten außerdem offiziell eine Hungersnot für Teile Somalias. 320.000 Kinder sind ohne rasche Hilfe akut vom Tod bedroht.
UNICEF hilft
UNICEF sorgt für lebenswichtige Hilfsgüter wie Nahrung, Medikamente und Trinkwasser, damit die Kinder überleben. Wir behandeln mit unseren Partnern unterernährte Kinder, errichten sanitäre Anlagen, reparieren Brunnen und führen Impfkampagnen durch.
UNICEF bringt mit Flugzeugen und Schiffen große Mengen Hilfsgüter zur Versorgung der Kinder nach Ostafrika. Darunter therapeutische Spezialnahrung, Zusatznahrung, Basismedikamente sowie Medikamente zur Behandlung von Durchfall und Cholera.
Die Nothilfe muss bis weit in das kommende Jahr fortgesetzt werden, denn die nächste Ernte ist frühestens im Jänner.
In den betroffenen Ländern ist UNICEF der wichtigste Versorger mit therapeutischer Nahrung.
Erfolge der UNICEF-Hilfe von Juli bis September 2011
- UNICEF lieferte rund 10.000 Tonnen Hilfsgüter ans Horn von Afrika
- 108.000 schwer mangelernährte Kinder wurden in Ernährungszentren behandelt
- 1,2 Millionen Kinder wurden gegen Masern geimpft
- 2,2 Millionen Menschen wurden mit Zugang zu Trinkwasser versorgt
- 48.000 Kinder werden in speziellen Kinderzonen betreut
- 30.000 Familien in Somalia erhalten täglich warme Mahlzeiten
- 350.000 Menschen in Somalia erhalten Lebensmittelrationen
Diese Hilfe muss weitergehen
Die Hilfsorganisationen konnten noch lange nicht alle Kin
der in Not versorgen. Die Menschen in den Dürregebieten sind durch die lange Dauer der Krise erschöpft. Ihre Lebensgrundlagen sind zerstört, denn ein Großteil des Viehs ist verendet und der Wiederaufbau wird lange dauern. Mit dem Beginn der Regenzeit haben sich Krankheiten wie Durchfall, Cholera und Malaria stark ausgebreitet.
Besonders dramatisch ist die Situation im umkämpften Süden Somalias. UNICEF hilft dort mit über 100 Partnerorganisationen und eigenen somalischen Mitarbeitern und unterstützt 500 Ernährungszentren. UNICEF befürchtet, dass sich die Hungersnot in Somalia über die bisher betroffenen Regionen hinaus ausweitet.
Nahrungsmittelhilfe allein reicht nicht aus
UNICEF versorgt die mangelernährten Kinder mit nährstoffhaltiger Erdnusspaste, therapeutischer Milch und medizinischer Hilfe. Genauso wichtig sind Impfprogramme, die Versorgung mit Trinkwasser sowie Aufklärung über Gesundheitsgefahren. UNICEF stellt auch Lernmaterial für die Schulen bereit, damit Flüchtlingskinder zum Unterricht gehen können und richtet Spielzonen in Lagern ein.
Gleichzeitig muss die Selbstversorgung in den Dörfern wieder ermöglicht und die Widerstandskraft der Menschen gestärkt werden – zum Beispiel durch besseres Was
sermanagement. Die tiefer liegenden Ursachen der Krise wie die extreme Armut und unterentwickelte Landwirtschaft müssen langfristig angegangen werden. Die Hungersnot hat mit dem Konflikt in Somalia, der extremen Dürre und den hohen Nahrungsmittelpreisen sehr komplexe Ursachen und hat sich über einen langen Zeitraum aufgebaut.
Voraussetzung für umfassende und nachhaltige humanitäre Hilfe in Somalia ist eine politische Lösung. Humanitäre Hilfe ist ein Gebot der Menschlichkeit. Sie darf nicht durch Gewalt verhindert werden. Der Zugang zu allen Hilfebedürftigen muss sichergestellt werden. Dafür setzt sich UNICEF bei den Regierungen ein.
So können Sie helfen
- Mit 18 Euro spenden Sie 20 Packungen Proteinkekse
- Mit 30 Euro spenden Sie 3.000 Tabletten eines Breitbandantibiotikums
- Mit 55 Euro spenden Sie 150 Packungen Erdnusspaste – ein Lebensretter für hungernde Kinder
- Mit 92 Euro spenden Sie Hygienesets für 10 Familien
Angesichts der dramatischen Situation starten Prinz William und seine Frau Catherine, der Herzog und die Herzogin von Cambridge, in der kommenden Woche einen internationalen Spendenaufruf für die Kinder in den Hungergebieten in Ostafrika. Gemeinsam mit dem dänischen Kronprinzenpaar Frederik und Mary besuchen sie am 2. November das zentrale UNICEF-Nothilfelager in Kopenhagen und helfen eigenhändig beim Verpacken von lebensrettenden Hilfsgütern. Lesen Sie mehr darüber!
Bitte helfen Sie uns Aufmerksamkeit für die Kinder am Horn von Afrika zu schaffen!
Gehört Ihnen ein Geschäft, ein Lokal, Vereinsräumlichkeiten, ein Büro oder eine Praxis? Bitte helfen Sie uns, in dem Sie dieses A4-Plakat über den Notfall am Horn von Afrika ausdrucken und dort gut sichtbar anbringen. Dankeschön, dass Sie andere Menschen auf diesen Notfall aufmerksam machen!
Hier downloaden
(Bitte beachten Sie: Hängen Sie das Plakat nur in Privaträumlichkeiten auf, da das Plakatieren im Öffentlichen Raum an Auflagen, Genehmigungen und Gebühren gebunden ist.)










