
UNICEF startete seine Nothilfe für die Kinder sofort bei Ausbruch der Krise. In den Grenzregionen zu Tunesien und Ägypten richtete UNICEF für die Flüchtlingskinder und ihre Familien Kinder- und Familienzonen ein, führte Impfkampagnen durch, lieferte dringend benötigte Hilfsgüter und sorgte für Trinkwasser.
In Libyen selbst baute UNICERF in Benghazi und Zarzis seine Präsenz aus, um die Nothilfe für die Kinder im ganzen Land sicherzustellen. Ins heftig umkämpfte Misrata konnte UNICEF seine Hilfsgüter mit Schiffen schicken.
Aktuell arbeitet UNICEF mit den zuständigen Behörden an der langfristigen Verbesserung der Situation der Kinder. Oberste Priorität haben für UNICEF in diesem Jahr Wiederaufbau, Kinderschutz und Bildung.
Am 7. Jänner begann für 1,2 Millionen Kinder das neue Schuljahr. UNICEF hilft bei der Reparatur von Schulen und schult LehrerInnen im Umgang mit traumatisierten Kindern. Gemeinsam mit seinen Partnern arbeitet UNICEF auch gerade an einem landesweiten Registrierungssystem für vertriebene Kinder.
Ein wichtiger Punkt im Lehrplan ist die lebenswichtige Aufklärung über Minen, scharfe Sprengkörper und Waffen. Allein im November und Dezember des Vorjahres wurden 61 solcher Unfälle mit Kindern gemeldet.
Viele Kinder zeigen nach Angaben von Eltern, LehrerInnen und SozialarbeiterInnen Anzeichen von posttraumatischem Stress. UNICEF arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und dem norwegischen Zentrum für Stress und Traumapsychologie an einer landesweiten Verstärkung der Kapazitäten für die Betreuung der traumatisierten Kinder.
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Österreichisches Komitee für UNICEF; PSK 15 16 500; BLZ 60.000; "UNICEF Nothilfe"








