Schulen für Asien
Die neue Initiative von UNICEF hat das Ziel, für Kinder in elf asiatischen Ländern eine gute Grundbildung sicherzustellen. Besonders Randgruppen wie Kinder von Minderheiten, Waisenkinder und Kinder, die in extremer Armut leben sollen gefördert werden.
Million Kinder in Asien wird das Recht auf Bildung verwehrt
67 Million Kinder gehen weltweit nicht zur Schule. 26 Millionen davon leben in Asien und 29 Millionen in Afrika, wo UNICEF weiterhin mit der Initiative “Schulen für Afrika” in elf Ländern Grundschulbildung für die ärmsten Kinder möglich macht.
Zu jenen Kindern, denen in Asien das Recht auf Bildung verwehrt wird, zählen v.a. Kinder aus armen Familien, aus ethnischen Minderheiten, aus entlegenen Regionen, aus niedrigen Kasten und Kinder aus Notstandsregionen.
Ein Kind einzuschulen ist nur der erste Schritt
In Nepal, Bangladesch und Indien schließen weniger als 70 Prozent aller Erstklässler die Grundschule ab. In der Mongolei, auf den Philippinen und in Bangladesch brechen mehr Buben die Schule vorzeitig ab, in Indien, Nepal, Laos und Papua Neuguinea sind es mehr Mädchen. Die Qualität des Unterrichts, die Erreichbarkeit der Schulen und die bittere Armut der Familien sind u.a. Gründe dafür.
Ein sicherer Ort um zu lernen
In vielen Ländern ist es auch ein Problem, einen sicheren Ort zum Lernen zu schaffen, z.B. in der Himalayaregion Bhutans und Nepals oder in den Überschwemmungsgebieten von Bangladesch.
Auch die Ausstattung der Schulen muss verbessert werden: Trinkwasser, nach Geschlechtern getrennte Waschräume und Toiletten und Schulmöbel fehle in vielen bestehenden Schulen.
Kinderfreundliche Schulen
Auch bei der Initiative „Schulen für Asien“ arbeitet UNICEF mit dem Ansatz der „kinderfreundlichen Schule“. In kinderfreundlichen Schulen wird mit modernen Lehrmethoden unterrichtet, die sich am Alltag der Kinder orientieren und sie aktiv einbeziehen.
Die Projektländer
- Bangladesch
- Bhutan
- China
- Indien
- Laos
- Mongolei
- Nepal
- Papua Neu Guinea
- Philippinen
- Timor-Leste
- Vietnam
Die Maßnahmen
UNICEF unterstützt im Rahmen von „Schulen für Asien“ den Bau zusätzlicher Klassenzimmer, stellt Schulmaterial bereit und schult die Lehrer.
- Reparatur von Schulen und Klassenzimmern
- Installation von Brunnen und Latrinen
- Gesundheitschecks und Impfschutz
- Schulgärten
- Versorgung von Kindern mit ausreichend Schulmaterial
- Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen
- Stipendien für höhere Bildung









