Ein Mädchen bekommt eine Entwurmungstablette
Ein Mädchen bekommt eine Entwurmungstablette

Gesundheit - Kein Kind soll mehr an vermeidbaren Ursachen sterben!

Die weltweite Kindersterblichkeit wurde seit 1990 halbiert: Doch noch immer sterben jedes Jahr fast 6 Millionen Kinder vor ihrem 5. Geburtstag – das sind rund 16.000 tote Kinder jeden Tag.

Der Großteil dieser Kinder stirbt an Krankheiten, gegen die es heute wirksamen Impfschutz gibt oder die gut zu behandeln sind. Mangelernährung trägt zur Hälfte dieser Todesfälle bei.

Ein Drittel aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren geht auf Komplikationen während der Geburt, Infektionen und andere Krankheiten im ersten Lebensmonat zurück. Betroffen sind vor allem arme Familien, in denen die Kinder unter unhygienischen Bedingungen zur Welt kommen. Bei weiteren 17% sind Atemwegsinfektionen, meist Lungenentzündung entscheidend. Aber auch Krankheiten wie Masern, Malaria und Polio sind besonders für geschwächte Kinder lebensbedrohlich. 

Wie wir helfen

Erklärung der hoch proteinhaltigen Kekse
Erklärung der hoch proteinhaltigen Kekse

Durch Impfungen retten wir jährlich 2,5 Millionen Kinderleben. Wir versorgen weltweit jedes dritte Kind mit Impfstoffen. Außerdem stellen wir Kühlboxen für den Transport bereit.

Wir versorgen schwangere Mütter mit Vitaminen, schulen Hebammen für die Geburtsvorsorge und statten lokale Gesundheitsstationen mit Medikamenten und Geräten aus. Und unsere Gesundheitshelfer klären Familien in den Dörfern über gute Ernährung, Hygiene und Krankheiten auf.

Wir stellen jedes Jahr Millionen imprägnierter Moskitonetze für schwangere Frauen und Kinder bereit. Denn Malaria wird durch den Stich einer Mücke übertragen. Wir stellen aber auch Malariamedikamente zur Verfügung und klären in den Dörfern über die Symptome und Gefahren der Fieberkrankheit auf.

Wir unterstützen den Aufbau von Basisgesundheitsdiensten. Dafür bilden wir Dorfhelfer aus, die eng mit den lokalen Gesundheitsstationen zusammenarbeiten. Sie klären die Familien über richtige Ernährung, Hygiene und das Erkennen von Krankheiten auf. Außerdem statten wir die Gesundheitsstationen mit Untersuchungsgeräten sowie Medikamenten aus.

Auch in Nothilfesituationen stellen wir schnell Medikamente, Verbandszeug und medizinische Geräte für Tausende von Menschen bereit. Impfaktionen helfen, den Ausbruch ansteckender Krankheiten zu verhindern.

Sasikelas Ausbildung und die Ausbildung von Freiwilligen werden von UNICEF unterstützt.

JANISTHANS WEG ZU GENESUNG UND GESUNDHEIT

Vor zweieinhalb Jahren wurde Sasikela, Janisthans Mutter ein Vorrat an essfertiger therapeutische Nahrung für ihren stark unterernährten Sohn mitgegeben. Nach bereits 6 Monaten war Janisthan bereit für die Folgebehandlung mit UNIMIX – ein hoch proteinhaltiger Brei aus Mais, Soya und Milchpulver. Außerdem ging Janisthans Mutter zur Ernährungsberatung. Ein Gesundheitsteam klärt sie und andere Frauen über die Risiken und Vermeidung von Unterernährung auf. Dieses Wissen gibt Sasikela auch an die Frauen ihres Dorfes weiter und trägt so zum Gesamwohl aller bei.

UNICEF unterstützt die Ausbildung von Hebammen und Freiwilligen und vermittelt eingehende Grundkenntnisse zum Beispiel über die Versorgung schwangerer Mütter, Geburtshilfe, der Versorgung von Neugeborenen, dem Stillen, der Ernährung von Säuglingen oder die Behandlung akuter Unterernährung.

Bitte spenden Sie für das Überleben der Kinder!
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Mit 50 Euro kann UNICEF beispielsweise 1635 Päckchen Mikronährstoffpulver besorgen. Alles, was Kinder brauchen um sich gesund entwickeln zu können.

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