El Niño - Dürre in Afrika

Hungernde Kinder. Zerstörte Ernten. Verdurstete Rinder in ausgetrockneten Flussbetten. Die Lage im östlichen und südlichen Afrika ist katastrophal!

In vielen Gebieten ist es die schlimmste Dürrekatastrophe seit 35 Jahren. Unregelmäßige Regenfälle und das Wetterphänomen „El Niño“ haben verheerende Folgen. Durch den fehlenden Regen trocknen Flüsse und Brunnen aus. Wasserquellen sind immer schwieriger zu erreichen und oft mehrere Kilometer entfernt. Schulen bleiben leer, weil die Kinder ihre Familien bei der täglichen Suche nach Wasser unterstützen müssen.

Für viele Familien sind Landwirtschaft und Viehzucht die Existenzgrundlage. Durch die Dürre sind Ernten zerstört und Ackerland kann nicht mehr genutzt werden. Viele der Tiere, die noch nicht verdurstet sind, sind so abgemagert, dass sie keine Milch mehr geben. Steigende Lebensmittelpreise treiben die Familien in bittere Armut. Verzweifelt legen sie kilometerlange Wege auf der Suche nach Wasser zurück.

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Die anhaltende Dürre treibt viele Menschen in bittere Armut.

Das Wetterphänomen „El Niño“

El Niño ist ein globales Wetterphänomen, das Millionen von Menschen beeinflusst. Es handelt sich dabei um die Erwärmung der Oberfläche des Meerwassers im östlichen tropischen Pazifik.

Obwohl El Niño nur einige Monate dauert, bleiben die Folgen für Kinder jahrelang bestehen. Bereits heute sind die Auswirkungen für Kinder in Bezug auf Mangel- und Unterernährung, Schulabstinenz, erhöhtes Missbrauchsrisiko, seelische Belastung und Flucht deutlich zu spüren.

El Niño und der voranschreitende Klimawandel sind zwei gefährliche Aspekte für den Schutz und die Gesundheit von Kindern, vor allem weil die Auswirkungen am stärksten die ärmsten Länder der Welt betreffen. Und wie auch bei anderen Naturkatastrophen leiden die Kinder am meisten.

Die kleine Nebila wird mit Erdnusspaste gegen Unterernährung behandelt.

So hilft UNICEF

  • Wir behandeln Kinder gegen Unter- und Mangelernährung.
  • Wir statten Zentren und Spitäler mit Medikamenten und therapeutischer Nahrung wie Erdnusspaste aus.
  • Wir versorgen die Menschen mit Trinkwasser und Wasserreinigungstabletten.
  • Wir stellen medizinische Versorgung bereit und impfen die Kinder gegen Krankheiten.
  • Wir organisieren Ausspeisungen in Schulen für die Kinder.

Mit unseren Partnern arbeiten wir unermüdlich daran, jedes einzelne Kind mit unseren lebensrettenden Programmen zu erreichen!
Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir mangelernährte Kinder behandeln.

„Wasser ist alles“

Noch vor Kurzem war die Suche nach Wasser die schwierigste Aufgabe für Genet und ihre Familie. Drei Stunden dauerte der Weg zum nächsten Fluss und zurück. Oft mussten sie ihn zweimal täglich zurücklegen. Diese Sorge gehört nun der Vergangenheit an, denn im Rahmen eines UNICEF Projektes wurde eine eigene Wasserstelle im Dorf errichtet.

Genet ist glücklich, in weniger als 10 Minuten erreicht sie sauberes Trinkwasser. „Wasser ist alles“, freut sich Genet.

6.500 Menschen in Genet’s Gemeinde sind nun langfristig mit sauberem Trinkwasser versorgt. Dies spart viel Zeit und schwere Arbeit, die meist von Frauen und Kindern ausgeführt wird. Und nicht nur das: Durch die gewonnene Zeit können mehr Mädchen und Buben im Dorf wieder in die Schule gehen.

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