Kinder in Syrien brauchen unsere Hilfe!

In Syrien herrscht aktuell der gefährlichste und größte Konflikt unserer Zeit. Millionen von Menschen sind davon betroffen und die Auswirkungen des Krieges umspannen bereits mehrere Kontinente.

Es gibt keinen sicheren Ort mehr im Land - Gewalt ist im alltäglichen Leben tief verankert - egal ob Zuhause, in Schulen, Krankenhäusern, Kliniken, Parks, Spielplätzen oder religiösen Einrichtungen. Überall sind die Kinder vor Ort einer großen Gefahr ausgesetzt.

Helfen wir gemeinsam den Kindern. Bitte spenden Sie noch heute!

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Erschütternde Zahlen

Zu viele syrische Kinder kennen nur Krieg und Leid.
  • Es gibt ungefähr zehn Millionen syrische Kinder. Davon sind 3,2 Millionen nicht älter als fünf Jahre und waren seit ihrer Geburt nur mit Krieg konfrontiert. Sechs Millionen Kinder in Syrien und 2,4 Millionen in den Nachbarländern sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
  • Über 2,2 Millionen Kinder mussten in die Nachbarländer in der Region flüchten, wobei bereits 306.000 syrische Kinder als Flüchtlinge außerhalb ihres eigenen Landes geboren wurden. Mehr als 15.000 Kinder haben Syrien ohne ihre Eltern und vollkommen schutzlos verlassen.
  • Mehr als zwei Millionen Kinder in Syrien haben keinen Zugang zu humanitärer Hilfe und 500.000 leben in 16 Belagerungszonen. Die letzten zwei Jahre waren sie fast komplett von der Grundversorgung abgeschnitten und nur schwer mit Hilfsgütern zu erreichen.
  • Während ein Drittel aller Schulen in Syrien beschädigt oder zerstört wurden, besuchen bereits 1,7 Millionen syrische Kinder die Schule nicht mehr.
  • Der Alltag, wie auch der Weg in die Schule, sind extrem gefährlich – alleine im Jahr 2016 kam es zu 84 Angriffen und Bombardierungen auf Schulen und Bildungseinrichtungen, wodurch circa 70 Kinder getötet und viele weitere verletzt wurden.
  • Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Syriens wurde durch den Krieg auf den Stand von vor vier Jahrzehnten zurückgedrängt. Syrien verlor 23 Plätze im Index für humane Entwicklung und mehr als drei Millionen Syrerinnen und Syrer haben in den vergangenen sechs Jahren ihre Arbeit verloren.

Wir helfen vor Ort

Dr. Esraa Al-Khalaf (rechts) spricht in einer zur Notunterkunft umfunktionierten Schule in Aleppo mit Familien.

Ein Team von UNICEF-MitarbeiterInnen ist vor Ort in Aleppo und leistet unter extrem gefährlichen und sich jederzeit verändernden Bedingungen humanitäre Hilfe für die notleidenden Kinder.

Des Weiteren hat UNICEF rund 200 MitarbeiterInnen in Syrien, die zusammen mit Partnerorganisationen Hilfe für Kinder und Familien in allen Landesteilen organisieren. Sie unterstützen unter anderem durchReparaturen der Wasserversorgung, stellen Impfstoffe und Hygieneartikel bereit und verteilen landesweit Schulrucksäcke und Lernmaterial.

Die Lage in Ost-Aleppo

Viele Menschen in Aleppo haben sich wie die Familie dieser beiden Mädchen Notunterkünfte gebaut.

Seit Anfang des Jahres kehren viele Familien in ihre Häuser in Ost-Aleppo zurück. Doch die Lebensumstände sind äußerst schwierig: Viele Häuser sind zerstört, es gibt kaum Wasser und Strom, und zahlreiche Krankenhäuser und Schulen sind außer Betrieb. Schätzungsweise 56.000 Menschen leben derzeit in Ost-Aleppo – die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche.

Vor Kurzem haben in Ost-Aleppo 23 Schulen wieder geöffnet – somit können 6.500 Kinder zurück in den Unterricht. Die Kinder sind jedoch einer großen Gefahr ausgesetzt: Sie laufen über Schutt und Trümmer durch die zerstörten Straßen, in denen oft Blindgänger liegen und explosive Waffenreste. Dadurch können viele Kinder verletzt oder sogar getötet werden. UNICEF informiert in den Notunterkünften die Familien über die Gefahren durch Minen und Blindgänger. Über 12.000 Kinder wurden durch diese präventiven Maßnahmen bereits erreicht.

Konkrete Hilfe in Aleppo

Der siebenjährige Zuhair wird in einer von UNICEF unterstützten Klinik in Aleppo untersucht.
  • Jeden Tag werden sechs Millionen Liter Trinkwasser zu den Notunterkünften rund um Aleppo gebracht. HelferInnen organisieren und warten sanitäre Anlagen.
  • UNICEF stellt Medikamente zur Erstversorgung von Kindern und schwangeren Frauen bereit. Mobile Gesundheitsteams überwachen den Gesundheitszustand der Kinder in den Notunterkünften. Bereits 14.000 Kinder wurden gegen Polio geimpft.
  • 7.600 Kinder und Frauen, die in den vergangenen Monaten kaum etwas zu Essen hatten, erhielten Nahrung und medizinische Hilfe. UNICEF MitarbeiterInnen identifizieren und untersuchen mangelernährte Kinder.
  • Die Kinder vor Ort leiden vor allem unter der Nässe und Kälte im Winter. UNICEF verteilt daher warme Winterbekleidung in den Notunterkünften der östlichen Stadtteilen Jibreen, Hananom, Shaar, der Altstadt von Ost-Aleppo sowie in den Außenbezirken.
  • Des Weiteren leistet UNICEF psychosoziale Hilfe für die Kinder, die in den vergangenen Monaten schreckliche Dinge erlebt haben und vielfach traumatisiert wurden.
Ein syrischer Bub wartet auf UNICEF Hilfsgüter in Damaskus (Syrien)
Ein syrischer Bube wartet bei der Hilfsgüterausgabe

Kinder-Nothilfe Paket

Um 14,10 Euro statten Sie ein Kind mit lebenswichtigen Soforthilfsgütern aus. Schenken Sie Nahrung und Schutz: Mit Erdnusspaste, einer Decke, Impfstoff und Wasserreinigungstabletten.

UNICEF unternimmt alles, um den syrischen Flüchtlingskindern in den Krisenregionen zu helfen. Dabei sind wir auf Ihre Spende angewiesen. Bitte helfen Sie noch heute!

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News zur Nothilfe in Syrien

26.01.2017

Syrien: Familien kehren nach Ost-Aleppo zurück

Seit Anfang des Jahres kehren viele Familien in ihre Häuser in Ost-Aleppo zurück. Doch die Lebensumstände sind äußerst schwierig. UNICEF hilft!

Kategorie: unicef.at, Nothilfe, Nothilfe Syrien, Startseite, Slider, Newsbox, Newsbereich, Topnews

23.01.2017

Statement von UNICEF-Regionaldirektor Geert Cappelaere zu den Kindern in der syrischen Stadt Deir ez-Zor

Kinder, die in der belagerten Stadt Deir ez-Zor leben, waren in der letzten Woche heftigen Angriffen ausgesetzt.

Kategorie: unicef.at, Nothilfe, Nothilfe Syrien, Startseite, Newsbox, Newsbereich, Topnews, Slider

17.01.2017

Gemeinsames Statement: UN-Organisationen fordern humanitären Zugang in Syrien

Von UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake, WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin, UN-Nothilfekoordinator Stephen O‘Brien, WHO-Generaldirektorin Margaret Chan und UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi.

Kategorie: Nothilfe, Nothilfe Syrien, UNICEF (Österreich), Startseite, Slider, Newsbox, Pressemeldungen, Newsbereich, Topnews

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