
Die Kampagne "UNICEF für Kinder, UNICEF gegen AIDS"
Weltweit leben 2,1 Millionen Kinder mit HIV/AIDS und täglich infizieren sich mehr als 1.000 Kinder unter 15 Jahren mit dem HI-Virus. Tragische Konsequenz - alle zwei Minuten stirbt ein Kind an AIDS. Ohne Medikamente sterben mindestens 50 Prozent aller infizierten Neugeborenen noch vor ihrem zweiten Geburtstag. 15 Millionen Kinder hat die Epidemie schon zu Waisen gemacht.
Das alles ist verhinderbar. Mit der richtigen Planung und den notwendigen Mitteln können wir neue Infektionen verhindern, Eltern am Leben erhalten und die betroffenen Kinder betreuen. Kinder und Jugendliche müssen im Zentrum unserer Bemühungen stehen. Nicht nur weil sie die Hauptlast der Epidemie tragen. Sie sind auch unsere Hoffnung für die Zukunft. Gemeinsam mit ihnen können wir die Ausbreitung von HIV/AIDS stoppen. Mehr
Informationen zu HIV/AIDS
Was bedeutet HIV und AIDS?
Warum sind so viele Menschen - auch Kinder - mit HIV infiziert?
Gibt es HIV/AIDS auch in Österreich?
Wie verbreitet ist die Epidemie weltweit?
Inwiefern sind Kinder von HIV/AIDS betroffen?
Gibt es keine Medikamente für Kinder?
Ist Hilfe überhaupt möglich?
Wie hilft UNICEF?
Antworten finden Sie hier
Die Mutter-Kind-Box
UNICEF ist überzeugt, dass eine AIDS-freie Generation möglich ist. Dazu muss die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind gestoppt werden. Aus diesem Grund hat UNICEF die Mutter-Kinder-Box entwickelt. Diese kleine praktische Box beinhaltet alle Medikamente und Antibiotika, die ein Baby vor einer HIV-Infektion schützen – während der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mutter das Virus auf ihr Kind überträgt, kann mittlerweile so auf 1 bis 2 Prozent reduziert werden! Mehr
"HIV/AIDS and Vulnerable Children - a call to Parliamentary Action"

- Die TeilnehmerInnen der
Konferenz
Konferenz zu von HIV AIDS betroffenen Kindern
Am 21.November 2008 fand im Palais Epstein in Wien eine internationale Konferenz zu Kindern und HIV/AIDS statt. Die Konferenz wurde von UNICEF Österreich, dem Nord-Süd Dialog des Österreichischen Parlaments und AWEPA (Association of European Parliamentarians for Africa) organisiert (Konferenzsprache englisch).
Teilgenommen haben rund 60 Personen - ParlamentarierInnen aus Afrika und Europa, nationale und internationale NGOs, AWEPA und UNICEF (hier finden Sie die Agenda). Ziel der Konferenz war es, festzustellen, wie Parlamentarier aus Industriestaaten Parlamentarier in Entwicklungs- und Schwellenländern im Kampf gegen HIV/AIDS unterstützen können (siehe "Statement on HIV/AIDS and Orphans and Vulnerable Children").
In Podiumsdiskussionen, Referaten und Präsentationen wurden Themen wie die Finanzierung von AIDS-Projekten, die Rolle von Gemeinden und Familien im Kampf gegen AIDS, der Aufbau von Kinderschutzsystemen oder die Entwicklung von Impfstoffen behandelt.
Weitere Informationen:
AIDS-Waisen: Rudolf Nagiller war für UNICEF in Uganda

- Nagiller besuchte eine Schule
in Uganda
Der ehemalige Informationschef des ORF, Rudolf Nagiller, war eine Woche lang als UNICEF-Sonderbeauftragter für HIV/AIDS in Uganda unterwegs, um von UNICEF unterstützte HIV/AIDS-Projekte zu besichtigen.
Darunter waren u.a. Betreuungseinrichtungen für Waisen, deren Eltern an AIDS gestorben sind, und eine Volksschule, die den Schwerpunkt auf Mädchenbildung legt. Mehr







